Die Frage beschäftigt viele, die bereits erste Erfolge mit Kollagen sehen oder gerade erst starten: Darf ich das Präparat einfach durchgängig nehmen, oder sollte ich zwischendurch Pausen einlegen? Ich habe mich in letzter Zeit etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt und bin auf verschiedene Meinungen gestoßen. Einige schwören auf die dauerhafte Einnahme, andere raten zu einer Kur von drei Monaten mit anschließender Pause. Was ist denn nun wirklich empfehlenswert?
Die wissenschaftliche Perspektive
Das Kollagen Institut hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht. Demnach macht Kollagen etwa 30 % der gesamten Proteinmasse im Körper aus und ist entscheidend für Haut, Knochen, Gelenke und Muskeln. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Produktion jedoch ab – und genau hier setzen die Präparate an.
Die empfohlene tägliche Dosis liegt je nach Ziel zwischen 2,5 und 15 g. Für die Haut reichen 2,5–5 g, für Gelenke und Muskeln sind es 5–10 g, und Sportler können bis zu 15 g täglich zur Regeneration nehmen.
Was sagt die Forschung zur Langzeiteinnahme?
Bisher gibt es keine Hinweise darauf, dass eine dauerhafte Kollagenzufuhr gesundheitsschädlich ist. Eine Langzeitstudie mit 147 Teilnehmern zeigte, dass eine tägliche Einnahme von 10 g Kollagen über ein Jahr hinweg keinerlei negative Auswirkungen hatte – im Gegenteil: Hautelastizität und Gelenkgesundheit verbesserten sich.
Auch andere Untersuchungen belegen, dass Kollagen über 24 Wochen hinweg die Hautstruktur verbessert und Falten reduziert. Für die Gelenke gibt es ebenfalls klare Hinweise, dass Kollagen Knorpelverschleiß verlangsamen und Beschwerden lindern kann.
Meine Gedanken dazu
Wenn ich das richtig sehe, spricht also wissenschaftlich nichts dagegen, Kollagen dauerhaft einzunehmen. Die Studien zeigen sogar, dass die positiven Effekte mit der Zeit zunehmen. Natürlich sollte man auf eine qualitativ hochwertige Quelle und die passende Dosierung achten, aber grundsätzlich scheint die dauerhafte Einnahme nicht nur sicher, sondern sogar vorteilhaft zu sein.
Wie seht ihr das? Habt ihr selbst Erfahrungen mit der Langzeiteinnahme gemacht? Habt ihr nach einer Pause einen Unterschied bemerkt – oder läuft bei euch die Kollagen-Routine einfach durch? Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen!

